Der Kalte Krieg

Der Kalte Krieg war eine Periode während des vergangenen Jahrhunderts, in der sich zwei Supermächte mit unterschiedlichen politischen Systemen gegenüberstanden.
Nach Ende des Zweiten Weltkriegs wurde das komplett zerstörte Deutschland unter den Siegermächten während der Potsdamer Konferenz aufgeteilt. Die Ostzone fiel an die damalige Sowjetunion. Amerika, England und Frankreich besetzten den Rest Deutschlands.

Der Diktator der Sowjetunion, Joseph Stalin, misstraute seinen Alliierten Verbündeten. Diese hatten während des Krieges gegen das Dritte Reich sehr spät eingegriffen. Die westlichen Alliierten überzogen Deutschland mit ihrem Bombenterror, während die Russen gegen die Wehrmacht kämpfen mussten.

Zwei politische Systeme konkurrieren

Als Rache für den grausamen Krieg wollte Stalin die Bevölkerung Ost-Berlins verhungern lassen. Amerika behinderte dieses Vorhaben, indem sie die berühmten “Rosinenbomber” über Berlin Nahrungsmittel abwerfen ließen. Da Joseph Stalin keinen Krieg gegen Amerika wünschte, musste er zusehen, wie die Amerikaner Sympathien bei der deutschen Bevölkerung sammelten.
Nicht nur für den Westen Deutschlands, sondern auch für andere Länder, die im Krieg Schaden genommen hatten, wurde der Marshallplan eingesetzt. Sein Ziel war es, durch finanzielle Unterstützung besonders das zerstörte Deutschland wirtschaftlich erstärken zu lassen.
Dies stand der Unterdrückung, die Stalin auf die von der Sowjetunion besetzten Länder ausübte, sehr entgegen. Stalin regierte sein gewaltiges Reich durch Terror. In der Ostzone gab es zum Beispiel die Staatssicherheit, die die Bevölkerung bespitzelte und terrorisierte.
Der Titel “Kalter Krieg” bezeichnet weiter das Wettrüsten zwischen den Vereinigten Staaten und der Sowjetunion. Als die Amerikaner dann ihre Nuklearbomben auf Japan abwarfen und Tausende von Japanern in wenigen Sekunden den Tod fanden, sprach sich die Nachricht schnell bis nach Russland hin rum. Stalin hasste es, wenn es jemanden gab, der mächtiger war als er. Er musste also die Bombe haben.
Robert Oppenheimer verriet den Sowjets das Geheimnis der Bombe. Er und seine Frau wurden daraufhin von den Amerikanern gehängt. Das Wettrüsten ging weiter.
1961 ließ das SED-Regime in der Ostzone die Mauer errichten, um die Bevölkerung an der Flucht zu hindern.
Winston Churchill, der manisch depressive Führer Englands, hielt in Missouri seine Rede über den “Eisernen Vorhang”. Dies gilt als der Anfang des Kalten Krieges.
Die Sowjetunion hatte vor der Küste Amerikas einen ideologischen Verbündeten: Kuba. Hier stationierten die Sowjets Nuklearsprengköpfe. Dies gilt als die heißeste Phase des Kalten Krieges.

Das Ende des Kalten Krieges hing unter anderem mit dem Fall der Berliner Mauer zusammen.

Das Ende des Kalten Krieges hing unter anderem mit dem Fall der Berliner Mauer zusammen.

Damit nicht weitere Länder den Kommunismus als Wirtschaftssystem übernehmen, führten die Amerikaner einige Kriege während des Kalten Krieg. Zu erst in Korea, in der das Land komplett zerstört wurde und später in Vietnam. Die Sowjets unterstützen die Nord-Vietnamesen mit Waffen und die Amerikaner bekämpften sie. Als Ende des Kalten Krieg gilt der wirtschaftliche Zusammenbruch der Sowjetunion und der Fall der Berliner Mauer.

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